Server-Konsolidierung
Energiekosten senken, interne Strukturen optimieren, die Verfügbarkeit der IT erhöhen und die Umwelt schonen - das alles spricht für die Server-Konsolidierung.Ob es um die reine Serverhardware-Konsolidierung geht, bei der vereinfacht formuliert eine Vielzahl an Servern auf weniger Hardware konzentriert wird, oder ob es bis hin zur Servervirtualisierung geht, bei der den physikalischen Servern noch virtuelle Maschinen zugeordnet werden. Bei der Serverkonsolidierung geht es um die Performance-Steigerung, TCO-Reduzierung und Vereinfachung der bestehenden IT.
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Die oft gesehene Realität
Viele Rechnerräume sind vollgestellt mit Hardware, die zwar nach großer Performance aussehen mag, letztendlich aber oftmals lediglich aus der Historie heraus, durch die steigenden Anforderungen, gewachsen ist.Sicher mag es Vorteile haben, wenn es pro Dienst einen Server gibt, keine Applikationen können sich in die Quere kommen, aber dadurch entstehen unwirtschaftliche Strukturen, die nicht selten wie folgt aussehen:
- Heterogen gewachsene Serverlandschaften
- Nicht optimal ausgelastete Hardware
- Uneinheitliches Management der Server
- Überdurchschnittlicher Energieverbrauch
- Single-function Server wo man hinschaut
Ein Blick in Rechenräume offenbart meist Optimierungspotential in zumindest einem dieser genannten Bereiche.
Server sichern sich gegenseitig in einem paarweisen Verbund ab, die Administratoren müssen sich um mehrere Betriebssysteme kümmern.
Die Remote-Administration ist kaum möglich und die Bevorratung der Ersatzteile bzw. die Servicekosten explodieren.
Durch uneinheitliche Aufbauten ist eine optimierte Kühlstruktur des Rechnerraumes nicht möglich und die Kosten der Hardwareansammlung werden nur noch durch die Energiekosten getoppt.
Die Probleme auf den zweiten Blick
Vollgestellte Rechnerräume sind nur die auf den ersten Blick offensichtlichen Probleme.Denn mit den Kosten der Hardwareanschaffung steigen auch die Kosten der Hardware-Wartung. In regelmässigen Intervallen muss das Bakbone erweitert werden und die Datensicherung wird ebenfalls zu Buche schlagen.
- Die Energiekosten steigen ins Unermessliche.
- Die Administratoren sind mit der Verwaltung und Wartung der Server maßlos überfordert.
- An einen Aufbau von Redundanzen zur Minimierung der Ausfallrisiken ist schon lange nicht mehr zu denken.
Die Serveranhäufungen in heterogenem Umfeld weisen verschiedenste Nachteile auf:
- Die Energiekosten explodieren und auch das Thema CO2-Reduzierung kann so nicht angegangen werden.
- Ebenso ist die Verwaltungsaufgabe für den Administrator keine leichte Aufgabe, zumal das Verwaltungsinterface meist nicht einheitlich ist.
- Oftmals ist die Hardware bei weitem nicht ausgelastet, oftmals wird ein einzelner Server mit einem bestimmten Dienst eingerichtet, um die Stabilität zu erhöhen.
- Die durchschnittliche CPU-Auslastung liegt sehr oft bei wenigen Prozent.
- Nicht selten wird ein Server in einem paarweisen HA-Verbund durch einen sogenannten hot-standby-Server im aktiv/passiv-Aufbau abgesichert, was die Verschwendung von weiteren wertvollen Stellplatzes zur Folge hat, Kosten verursacht und die Wartung durch die Administratoren nicht vereinfacht. Und soll dann ein Server in die bestehenden IT-Strukturen eingebunden werden, passiert es durch die stetigen Verbesserungen und die damit einhergehenden kurzen Lebenszyklen oft, dass die benötigte Hardware nicht mehr erhältlich ist.
Diese und weitere Faktoren sprechen für sich und für eine Konsolidierung der Hardware.
Konsolidierung ist nichts "von der Stange"
Die Frage nach dem richtigen Konzept ist die elementare Frage
- Wie ist die optimale Last der Server?
- Wie zukunftsorientiert kann ich dimensionieren?
- Sind die Server ausreichend gesichert?
Eine Konsolidierung im Bereich Hardware oder Virtualisierung ist nichts, was mal eben so gemacht werden kann.
Welcher Aufbau ist für die bestehende IT optimal, wie ist der Ressourcenbedarf?
Welche Unterstützung durch einen Partner wird benötigt und ist intern das Knowhow in der Administration vorhanden?
Die Überlegungen im Vorfeld entscheiden über den Erfolg der Konsolidierung.
- Geht die Konsolidierung über die Hardwarezusammenfassung heraus und wird das Thema der Virtualisierung interessant?
- Oder geht es eher in die Richtung der Dienstkonsolidierung, wo dann beispielsweise ein ausreichend ausgestatteter Server genügt, um mehrere gleichartige Dienste einzelner Server zusammenzufassen?
- Wird das Thema der Plattformkonsolidierung spannend, wo sich verschiedene Funktionen aus einem modular aufgebauten Gerät aufsetzen lassen?
- Die Möglichkeiten können unterschiedlicher nicht sein und das passende Konzept muss wohl überlegt sein.
Ob es nun gar keine, eine volle, eine Para- oder eine native Virtualisierung ist - zwar ist das wichtigste Ziel die Konsolidierung, doch der Weg dorthin und die Lösung dahinter kann völlig differenzieren.
Während bei der vollen Virtualisierung eine komplette Hardwareumgebung simuliert wird, erfolgt bei der Paravirtualisierung lediglich die Freigabe des Zugriffs auf einige zentrale hardwarebasierende Strukturen für das Gastsystem. Und als Hybridlösung aus diesen beiden Ansätzen entsteht die native Virtualisierung.
Eine massgeschneiderte Konsoldierungslösung ist unumgänglich, da das Thema der reinen Hardwarekonsolidierung in vielen Fällen nicht ausreicht, wenn es um die Konsolidierung der Server geht und Virtualisierung nicht gleich Virtualisierung ist.
Weiterführende Informationen zu den Produkten und Lösungen finden Sie hier:
- Virtualisierung mit VMWare oder XenSource
- Optimale Auslastung auf leistungsstärkeren Servern
- Konsoldierung von Diensten auf nur einem Server
- Ein Rechenzentrum in einer Box
Konsolidieren - ein weiter Begriff
Der erste Schritt in eine konsolidierte IT-Umgebung ist erst einmal mit Investitionen verbunden, was den Entscheider aber keinesfalls abschrecken darf, da schon bald die TCO drastisch reduziert sein wird und sich die Investitionen auszahlenOb nun die komplette Konsolidierungslösung - bestehend aus Hardwarekonsolidierung und Servervirtualisierung, oder nur eine Teilkonsolidierung - die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen.
- Optimieren Sie Ihre Kostenstruktur durch die ideale Dimensionierung der Hardware.
- Planen Sie Ihre Ressourcen und dimensionieren Sie richtig.
- Fassen Sie Aufgaben zusammen und erhöhen Sie die Verfügbarkeit durch die richtige Hardware.
- Senken Sie Ihre TCO durch die passenden Tools.
- Optimieren Sie die Lebensdauer Ihrer Server.
Worin liegen die Vorteile?
- Durch eine optimal dimensionierte Hardware lässt sich wertvoller Stellplatz im Rechnerraum sparen.
- Energiekosten durch Leistungsaufnahme und Wärmeabführung werden gesenkt.
- Weniger Hardware mit einheitlichem Managementinterface sorgen für effizienteres Management und reduzierte Administrationskosten.
- Redundant aufgebaute Server sorgen für Sicherheit und reduzierte TCO.
Profitieren Sie von unserer Erfahrung
- Wir prüfen mit Ihnen Ihr "ist" und Ihr "soll" zur Planung Ihrer Konsolidierung
- Wir halten Ihre IT stabil - durch die neusten Plattformen
- Wir passen in Ihre IT - flexibel und zertifiziert
- Wir kümmern uns um Ihre IT - mit einem ausgefeilten Servicekonzept
Vertrauen Sie unserer jahrelangen Erfahrung in diesem Bereich und lassen Sie uns helfen, Ihre Strukturen zu optimieren.
Unsere Experten beraten Sie gerne. Denn Konsolidierung bedeutet mehr als Hardware zu reduzieren.
Und wir lassen Sie auch in der Phase der ersten Überlegung nicht allein, gerne kommen unsere Experten zu Ihnen, um Sie bei der Dimensionierung zu beraten, zukunftsorientiert und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.










